Jedes Kind ist ein Künstler.
Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn du erwachsen bist.
-Pablo Picasso-
Du bist wütend? Nimm die Wut an und mach etwas daraus. Du bist traurig? Nimm die Trauer an und mach etwas daraus. Du bist freudig aufgeregt? Nimm die Freude an und mach etwas daraus. Du bist verzweifelt und überfordert? Nimm die Verzweiflung und die Überforderung an und mach etwas daraus.
"Zartbitter, sanft wie noch nie. Ach wie schön du bist, du *liebliche Melancholie".
-Yvonne-
Ganz gleich welchen Ausdruck du für dich wählst (Fotografieren, Malen, Tanzen, Singen, Schreiben, Poesie, Gestalten, Kochen, etc...) es ist eine Form von Selbsterforschung, die dir dabei helfen kann, dein Innenleben zu stabilisieren und zu verstehen. Ebenso kann es hilfreich sein, seine Kreativität auch in den Alltag mit einzubeziehen. Dadurch schaffst du dir auf eine spielerische Art, bewusste Auszeiten von der ständigen Reizüberflutung.
In diesen Momenten, wenn du dich deiner Kreativität hingibst, lernst du wieder dir, deiner Intuition und deiner inneren Weisheit zu vertrauen. Du bis dann im sogenannten Flow Zustand!
Viel Freude beim "dich-besser-kennenlernen" wünsch ich dir.
*Beispiele für die liebliche Melancholie können sein: Ein Gefühl, das einem beim Hören einer traurigen, aber wunderschönen Melodie überkommt.
Ein nebeliger Herbsttag mit fallenden Blättern, der an Vergänglichkeit erinnert, und zugleich Frieden, Ruhe, Leichtigkeit und Schönheit ausstrahlt. Es ist eine melancholische, nostalgische, aber nicht überwältigende Art von Traurigkeit, die mit einer gewissen Schönheit und Ästhetik verbunden ist.
Depressive Verstimmung: Wenn du jedoch merken solltest, dass deine Stimmung über einen längeren Zeitraum, wie 2 bis 3 Wochen anhalten sollte, ist es ratsam medizinische oder therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
SELBSTAUSDRUCK INSPIRATION
Kinder treten mit allen Sinnen direkt mit ihrer Umwelt in Kontakt. Erwecke auch du wieder in dir deinen Entdeckergeist (dein inneres Kind) und lass dich von den jungen Menschen in deinem Umfeld inspirieren. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch auf seine ganz individuelle Art und Weise kreativ ist. Laut Albert Einstein ist Kreativität Intelligenz, die Spaß hat. Gefällt mir! Deine Liebe zur Kreativität kann unteranderem auch ein Anzeichen für deine Sensibilität und Feinfühligkeit sein.
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Kinder es lieben und vor Begeisterung nur so sprühen, wenn sie sich kreativ ausdrücken können? Sie sind von Geburt aus bereits kleine Künstler*innen. Häufig werden uns diese feinen Antennen jedoch im Laufe unseres Lebens abtrainiert.
Wenn es dir gelingt dir diesen feinfühligen Zugang im Alltag wieder zu erlauben und zu kultivieren, kann dies (d)eine ganz besondere Ressource für dich sein, welche dich wieder mit dir und deinem Herzen in Verbindung treten lässt. Beobachte Kinder, denn oft haben sie auch ganz tolle kreative Lösungsansätze für die Herausforderungen für uns Erwachsenen parat.
- Präsent sein
- achtsames Beobachten und Zuhören
- durch spielerische Interaktion in Beziehung treten
- gustatorische Wahrnehmung
- haptisches Erforschen der Umwelt
Ich fragte mein Herz immer und immer wieder ganz sachte: "Warum auf diese Weise? Und es flüsterte mir zu, ganz leise, "Go Baby, go, go!"
> Die 4-7-8 Atemübung
Wenn du gerade das Gefühl hast dich zu verlieren, weil viele Dinge von außen dein inneres Gleichgewicht stören, kannst du gerne diese Atemübung praktizieren. Wenn du dich zum Regulieren deines Nervensystems nicht zurückziehen kannst, klappt diese Übung sogar während einem wichtigen Meeting, in der U-Bahn oder während der Erledigung alltäglicher Aufgaben. Sie ist einfach auszuführen und kann jederzeit und überall angewendet werden.
So funktioniert die 4-7-8 Atemtechnik:
- Atme 4 Sekunden lang ein: Atme durch die Nase ein und zähle dabei innerlich langsam bis vier.
- Halte den Atem für 7 Sekunden an: Sobald du eingeatmet hast, halte den Atem an und zähle innerlich bis sieben.
- Atme für 8 Sekunden langsam aus: Lass den Atem vollständig und kontrolliert durch den Mund oder Nase entweichen, während du bis acht zählst.
Wiederhole die Übung vier bis achtmal.
> Summen oder Singen
Atme tief ein und lass beim Ausatmen ein sanftes, tiefes „Om“ oder „Mmm“ erklingen. Die Vibrationen im Brust- und Rachenraum aktivieren den Vagusnerv und können dabei helfen, dein Nervensystem zu beruhigen. Versuche einfach aus, was sich für dich gut anfühlt. Durch die regelmäßige Anwendung und die Integration in deinen Alltag, kann sich ein tiefes Gefühl von innerer Ruhe einstellen. Trau dich, singe, summe oder brumme einfach drauf los.
Was brauchst du heute, um dich ruhig, verbunden und sicher zu fühlen?
Dinge und Aktivitäten die dein Nervensystem im Alltag regulieren können.
- Annahme und Akzeptanz von dem was gerade ist - alle Gefühle fühlen. Gefühle gehen auch wieder vorbei. Es ist, wie es ist - du bist sicher.
- Austausch mit liebevollen Menschen. Bei wem fühlst du dich gut aufgehoben und nicht bewertet? Und reduziere soziale Interaktionen, bei denen du dich momentan unwohl und nicht verstanden fühlst.
- Bewusstes und genussvolles ein- und ausatmen (dies kannst du auch während deiner täglichen Aufgaben einbauen: Meeting, Kindererziehung, Hausarbeiten, Stau, U-Bahn, Warteschlange). Du kannst dir während deiner Atmung unterstützend auch gedanklich sagen, "Ich bin ganz ruhig. Ich bin sicher".
- Dein Handy zuhause lassen bzw. ausschalten. Du musst nicht immer erreichbar sein.
- Gönne dir Pausen und nutze bewusstes Alleinsein als kraftvolle Ressource um Energie zu tanken.
- Lege dich auf den Boden. Du wirst gehalten und getragen.
- Dinge konsumieren, die dich mental und physisch inspirieren und mit Energie füllen.
- Orte aufsuchen die du gerne besuchst.
- Die Natur erforschen und die Stille genießen.
- Menschen und Tiere umarmen (sofern sie auch eine Umarmung mögen).
- Schaffe dir eine angenehme, wohlige Stimmung und Atmosphäre.
- Schlafen oder ein Buch lesen.
- Serien schauen, Hörbücher oder Podcasts hören.
- Bewusstes und kreatives Kochen.
- Musik aufdrehen und einfach drauf los tanzen.
- Musik aufdrehen und mitsingen oder summen.
- Tagträume
- Schenk dir selbst und den Menschen, welche dir im Alltag begegnen, ein lächeln.
- Beobachte Kinder und lass dich von ihnen inspirieren.
- Biete jemanden deine Unterstützung an. Achte dabei jedoch auch auf deine eigenen Ressourcen.
- Humor und Leichtigkeit
- Malen, Fotografieren, Basteln, Gestalten, etc.
- Besuch eine Ausstellung, ein Museum, eine Bibliothek, das kleine Bistro in deiner Nachbarschaft.
- Sport oder ein Spaziergang
- Meditation und sanfte Bewegungen
- Fokusiere deinen Fokus und richte den Fokus auf die Dinge, die du gerade tust. Zum Beispiel: Ich wasche mir gerade meine Hände. Ich räume gerade den Geschirrspüler aus. Bleib hier, bleib im Moment.
Kultivier ein bis zwei Dinge in deinen Alltag und mach sie zu (d)einer Routine.
Viel Freude dabei!
*Wenn all diese Dinge nicht mehr ausreichend dafür sind dein Wohlbefinden zu stärken und du merken solltest, dass deine Stimmung auch nicht nach zwei bis drei Wochen merklich bergauf geht und deine Lebensqualität spürbar beeinträchtigt ist, ist es jedoch sinnvoll, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Pass gut auf dich auf!
Hello darkness, my old friend...
Kein Schatten ohne Licht. Was ich damit sagen möchte ist, dass wir ohne die Dunkelheit der Nacht die Schönheit des Mondes und der Sterne nicht wahrnehmen könnten. In der Fotografie trägt der Schatten ebenso viel zum Charakter eines Fotos bei wie das Licht. Beide wirken gemeinsam und prägen letztendlich das Ergebnis.
Unsere Schattenseiten sind Teile von unserem Leben und möchten genauso wie die Sonnenseiten gesehen und angenommen werden. Dahinter verbirgt sich ein wunderbares Geschenk. Unsere Schatten verlieren dann mit der Zeit ihre Macht über unsere Gedanken und Gefühle, sie verblassen allmählich.
Damit wir bewusste Entscheidungen treffen können, können wir unsere Gefühle - welche uns im Alltag begleiten - lediglich als Besucher ansehen, sie kommen und sie gehen auch wieder. Durch Ruhe, durch Bewegung oder durch Ausleben unserer Kreativität, können wir den nötigen Abstand zu ihnen gewinnen.
Wenn wir unsere Schatten erkennen und annehmen, liegt es in unserem Ermessen, welchem Teil wir unsere Aufmerksamkeit schenken möchten. Damit du dir jedoch genau das Leben erschaffen kannst, von dem du träumst, mach dir selbst ein Geschenk und sortiere dich immer wieder neu. Schau nach innen und sei ganz ehrlich zu dir selbst. Wenn irgendetwas in dir oder in deinem Leben nicht so ist, wie du es aus tiefstem Herzen haben möchtest, dann liegt es an dir und in deiner Verantwortung, etwas daran zu verändern.
Ich weiß, wie schwer es manchmal sein kann, sich aus seiner Komfortzone raus zu bewegen und wie viel Vertrauen es braucht, für sich einzustehen und sich so zu zeigen, wie man tatsächlich ist.
Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich!!!
Wovon träumst du?
Your eyes are the camera, your heart is the frame!
Werde kreativ und begib dich auf eine Reise. Das Gute daran ist, dass diese Reise gratis und nachhaltig ist. Und, du kannst dich ganz spontan für einen Kurztrip deiner Wahl entscheiden und in deinen Alltag einbauen. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang durch die Stadt oder in der Natur. Öffne deine Augen, richte deinen Blick nach oben in den Himmel oder beobachte die Menschen die dir begegnen und lächle sie an. Beobachte mit allen Sinnen. Achte auf Mimik und Körperhaltung. Wirken die Menschen um dich herum grantig, gehetzt, traurig, zufrieden, gelassen? Umarme das Leben und lass dich verzaubern. Nimm dir vor, einfach nur achtsam wahrzunehmen ohne zu urteilen. Das gelingt oftmals nicht sofort und braucht ein wenig an Übung.
Your eyes are the camera, your heart is the frame!
- Boy -
Nimm deine Umgebung wahr - Licht und Schatten, die Farben, die Strukturen, die unterschiedlichen Stimmungen - halte ihn fest, den Moment im "Hier und Jetzt!". Wie fühlt sich der Vibe an diesem Ort an? Versuche einmal etwas dir Vertrautes auf eine neu Art und Weise zu betrachten.
Schnapp dir dein Handy (schalte es auf Flugmodus) oder deine Kamera und erforsche ganz neugierig deine Stadt, deine Umgebung oder deine Wohnung. Wechsle deine Perspektive und öffne dich für die wundervollen, kleinen und zauberhaften Dinge die sich Tag für Tag vor deiner Nasenspitze abspielen. Richte den Fokus auf die Fülle in deinem Leben. Mit der Zeit werden dir immer mehr von diesen Momenten begegnen die du gerne einfangen möchtest, du wirst sehen!
Probier es das nächste Mal einfach aus. Lass deiner Fantasie freien Lauf und lass dich von deiner Intuition navigieren.
- Ich wünsche dir, viel Freude dabei!
Raus aus dem Kopf und hinein in den Körper!
Spüre in dich hinein und lass dich von der Musik berühren:
- Wie fühlt sich dein Körper gerade an?
- Weit und frei oder eng und verspannt?
Bewege deinen Körper zu einer Musik die dir gefällt und dir ein gutes Gefühl gibt. Schließe die Augen und lass dich von der Musik und deinem Körper leiten. Lass die Bewegungen spielerisch und intuitiv kommen. Es geht nicht darum wie du dabei aussiehst, sondern vielmehr darum wie du dich dabei fühlst.
Verbinde dich mit deinem Herzen - let it flow!
Versuch den Song nicht danach auszusuchen, wie du dich fühlst, sondern wähle ihn danach aus wie du dich gerne fühlen möchtest. Probier's einfach aus und schau ob sich etwas in dir verändert.
Shake it off!
shake it off, shake it off...
Shhh...
gönn dir eine kleine Pause!
Es ist, wie es ist!
Huiii, das kennen wir alle - besonders wir Frauen - wie oft erwischen wir uns dabei Dinge, Situationen, Menschen oder sogar uns selbst zu beurteilen, zu bewerten und zu vergleichen. Doch sich mit anderen zu vergleichen gehört zu den wohl ungesündesten Gewohnheiten, die wir uns selbst antun können, denn dabei stehen wir uns meist nur selbst im Weg. Und vergiss nicht: Das Leben der anderen, das wir sehen, ist oft nur ein kleiner Ausschnitt – eine Momentaufnahme. Jeder von uns hat seine eigenen Herausforderungen, auch wenn sie nicht immer sichtbar sind.
Ein kleines Experiment: Versuch heute die Dinge einfach so sein zu lassen wie sie sind. Es darf alles so sein wie es jetzt gerade in diesem Moment ist. Die Menschen, die Situationen, die Dinge, die äusseren Umstände - es ist, wie es ist! Du musst nicht beurteilen oder kategorisieren in gut oder schlecht. Unser*e innere*r Kritiker*in macht jetzt für die nächsten 24 Stunden eine kleine Verschnaufpause und wird zu*m Beobachter*in. Ich bin okay, du bist okay! Probier es einfach aus und schau ob du eine Veränderung wahrnehmen kannst.
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
- Viktor Frankl -
Was wir oft nicht hören wollen, aber unbedingt beachten sollten.
All das was wir bei unserem Gegenüber kritisieren oder bewundern, sind Dinge/Eigenschaften die wir uns selbst oft noch nicht erlauben auszuleben. Wenn wir das erkennen und uns dies auch eingestehen, dann können Unstimmigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen wertvoll für unseren persönlichen Wachstum sein.
Denn, wenn wir diese (eigenen) Anteile durch unser Gegenüber gespiegelt bekommen, kann uns das dabei helfen eine liebevollere Beziehung zu uns aufzubauen. Dadurch kann mehr Verständnis, Empathie und Mitgefühl uns selbst und anderen gegenüber entstehen. Wir alle haben diese verschiedenen Charaktereigenschaften ja auch in uns angelegt, nur sind diese in jedem Einzelnen von uns unterschiedlich ausgeprägt. Manche gehen mit uns in Resonanz und andere wiederum lehnen wir ab.
Der Punkt ist, nur wenn wir stark sind, können wir uns offen, ehrlich und verletzbar zeigen, und somit auch unser Gegenüber dazu einladen, dasselbe zu tun. Was wiederum dazu führt, dass sich die Qualitäten unserer Beziehungen verändert.
Auch die Beziehung zu uns selbst verändert sich.
*Wenn all diese Dinge nicht mehr ausreichend dafür sind dein Wohlbefinden zu stärken und du merken solltest, dass deine Stimmung auch nicht nach zwei bis drei Wochen merklich bergauf geht und deine Lebensqualität spürbar beeinträchtigt ist, ist es jedoch sinnvoll, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Pass gut auf dich auf! Sich einzugestehen, dass man professionelle Unterstützung benötigt, ist ein Ausdruck von Stärke – bitte vergiss das nicht.