Ein Blick in meine Welt

Da es mich schon immer fasziniert hat, zu welch wunderbaren Erkenntnissen wir als Individuen gelangen können, wenn wir unsere Kreativität frei ausleben, entschied ich mich bereits in jungen Jahren für eine Lehre zur Fotografin. In meiner Arbeit als Porträtfotografin erkannte ich bald, wie sehr sich das Selbst- und Fremdbild verändern kann – abhängig davon, was ein Mensch über sich selbst denkt und fühlt. Schon als junge Frau haben mich Menschen berührt ihre Geschichten, ihre Beweggründe, ihr Blick auf die Welt.

Ich wollte wissen: Warum sind wir, wie wir sind? Wie formen Erlebnisse unsere Sichtweise? Und wie unterschiedlich kann Leben gedacht, empfunden und gelebt werden?

Auch fremde Kulturen und ihre Lebensphilosophien haben mich von klein auf inspiriert – sie zeigten mir neue Perspektiven und öffneten mein Herz für die Vielfalt menschlichen Seins. 

Die Fotografie fühlt sich für mich manchmal an wie ein Tanz mit dem Unsichtbaren. Sie zeigt das, was zwischen den Zeilen liegt. Sie bringt das Leuchten der inneren Welt nach außen – sanft, kraftvoll, ehrlich. Manchmal ist sie Therapie, manchmal Spiel. Ein Spiel mit Licht und Schatten, Formen und Farben. Du wählst, du klickst und deine Intuition bringt es hervor.

Boom Magic! 


Du bist wütend? Dann nimm die Wut an – und mach etwas daraus. Du bist traurig? Dann nimm die Trauer an – und mach etwas daraus. Du bist freudig aufgeregt? Dann nimm die Freude an – und mach etwas daraus. Du bist verzweifelt oder überfordert? Dann nimm auch das an – und mach etwas daraus. Alles darf da sein. Alles gehört zu dir. Wichtig ist, dass du dir bewusst wirst, dass du zwar Gefühle hast und eine Geschichte erzählst, aber du bist weder deine Gefühle noch deine Geschichte. Du bist mehr als deine Vergangenheit. Sie ist ein Teil von dir, aber nicht alles, was du bist.

 "Zartbitter, sanft wie noch nie. Ach wie schön du bist, du liebliche Melancholie.“

-die Ida-


Ganz gleich, welchen Ausdruck du für dich wählst – Fotografieren, Malen, Tanzen, Singen, Schreiben, Kochen, Kleidungsstil, Gestalten, Sport oder etwas ganz anderes – jeder kreative Weg ist eine Form von Selbsterforschung.
Er kann dir helfen, dein Innenleben zu stabilisieren, zu verstehen und in Balance zu bringen. Auch im Alltag kann Kreativität ein wertvoller Begleiter sein. Sie schenkt dir bewusste Pausen kleine Oasen im Strom der Reizüberflutung. Raus aus dem Kopf und hinein ins Leben, mit alldem, was da ist und sich gerade zeigen möchte.

Wenn du dich deiner Kreativität hingibst, lernst du wieder zu vertrauen – dir selbst, deiner Intuition, deiner inneren Weisheit. Du kommst in den Flow und plötzlich siehst du viele Dinge wieder klarer. Und genau dort beginnt die echte Verbindung zu dir und zum Leben.

Ich wünsche dir viel Freude beim "Dich-besser-kennenlernen".

...zwischen Licht und Schatten, Klarheit und Ungewissheit, Hell und Dunkel, Oben und Unten, Ordnung und Chaos, Dir und Mir, genau dort entsteht das Wir...
-die Ida-