Willkommen auf meinem Blog
Schön, dass du da bist. Hier teile ich Gedanken und Impulse – mal fundiert, mal ganz persönlich. Über Kreativität, innere Prozesse, Sensibilität und das leise Wunder im Alltag. Vielleicht findest du etwas, das dich inspiriert oder berührt. Fühl dich eingeladen zu stöbern.
Nur eines ist mir wichtig zu sagen: Ich lade dich ein, nichts in mich hinein zu projizieren. Auch ich bin unterwegs mit meinen eigenen Themen, Geschichten, Macken, Ecken und Kanten die ich mir immer wieder liebevoll anschauen darf.
Was ich hier teile, sind Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven – keine endgültigen Wahrheiten. Wir alle tragen unsere Geschichten in uns. Die Frage ist nicht, ob wir Themen haben, sondern wie wir ihnen begegnen: mit Ehrlichkeit, Mut und einem liebevollen Blick – auf uns selbst und auf andere.
Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen durfte ich viele Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten. Für das Vertrauen, das mir dabei entgegengebracht wurde, bin ich sehr dankbar. Auch ich habe in diesen Begegnungen viel lernen dürfen. Alle Praxisbeispiele, die ich in meinen Artikeln erwähne, sind selbstverständlich stark anonymisiert. Es ist mir ein großes Anliegen, die Privatsphäre und Würde der Menschen zu wahren.
Nimm dir einfach mit, was für dich stimmig ist. Alles andere darf gerne hierbleiben. 🌿
An alle alleinerziehenden Kinder und stillen Held*innen
Hast du schon früh Verantwortung übernehmen müssen – für Dinge, Situationen oder Menschen, denen du eigentlich noch gar nicht gewachsen warst?
Oft spricht man von diesen Kindern, die viel zu früh zu viel tragen mussten, als „brav, reif" oder „vernünftig“. Sie organisieren den Haushalt, kümmern sich um ihre Geschwister – manchmal sogar um ihre Eltern – und versuchen nebenbei noch, den Schulalltag zu bewältigen.
Von außen gibt’s dann oft anerkennende Worte wie:
„Du machst das so toll! Du passt so gut auf Mama, Papa und deine Geschwister auf. Mama und Papa brauchen dich.“
Doch was dabei selten gesehen wird: Die innere Überforderung. Diese Kinder fühlen sich oft allein, unverstanden und überlastet. Mit den Themen Gleichaltriger können sie wenig anfangen – weil sie sich im Stillen um ganz andere Dinge kümmern müssen. Und oft wissen sie gar nicht, mit wem sie darüber sprechen können. Kinder sind nicht dafür da, das emotionale Wohlbefinden ihrer Eltern zu tragen – und auch nicht, um sie stolz zu machen. Sie verdienen es, geliebt zu werden, einfach weil sie sind.
Licht und Schatten – Die Kunst, sich selbst zu sehen
Hello darkness, my old friend...
Kein Schatten ohne Licht. Was ich damit sagen möchte: Ohne die Dunkelheit der Nacht könnten wir die Schönheit des Mondes und der Sterne nicht wahrnehmen.
Auch in der Fotografie trägt der Schatten ebenso viel zum Charakter eines Bildes bei wie das Licht. Beide wirken gemeinsam – sie formen Tiefe, Kontrast, Bedeutung. Und genau so ist es auch mit uns.
Unsere Schattenseiten – oder auch unsere blinden Flecken – sind Teil unseres Lebens. Sie wollen gesehen und angenommen werden, genauso wie unsere sonnigen, lichtvollen Anteile. Denn genau dort, in den unbewussten oder verdrängten Bereichen unseres Selbst, liegt oft ein wertvolles Geschenk verborgen.
Und ja: Jeder Mensch trägt diese Anteile in sich. Du bist damit nicht allein. Wir alle haben Seiten, die wir lieber nicht anschauen und auch nicht gerne nach aussen zeigen, und Muster, die uns erst dann auffallen, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen und diese immer wiederkehren, zum Beispiel in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen - wenn wir sie gespiegelt bekommen. Diese Erkenntnis ist kein Makel – sie ist ein Anfang.
Loslassen ist ein Trauerprozess – und kein Schalter, den man umlegt
„Lass einfach los“, heißt es so schnell. Ein gut gemeinter Ratschlag, den man hört, wenn etwas vorbei ist, zu Ende geht, nicht mehr guttut.
Doch wer jemals wirklich loslassen musste – einen Menschen, eine Lebensphase, eine Illusion, eine alte Version von sich selbst – der weiß: Loslassen ist kein Moment. Es ist ein Prozess. Und oft ein schmerzhafter.
Loslassen bedeutet nicht nur, sich von etwas oder jemandem zu trennen. Es bedeutet, eine innere Verbindung zu trennen, die vielleicht lange Teil unserer Identität war.
Man lässt nicht nur den anderen los, sondern auch das Bild, das man sich von ihm gemacht hat. Die Hoffnung, wie es hätte sein können. Die Geschichte, die man sich selbst erzählt hat. Und manchmal auch einen Teil von sich, der sich in dieser Verbindung wohlgefühlt hat, gebraucht wurde, sich sicher glaubte.
Deshalb ist Loslassen ein Trauerprozess. Kein Abschied funktioniert ohne inneres Ringen.
Die fünf Trauerphasen nach Elisabeth Kübler-Ross – Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression, Akzeptanz – beschreiben nicht nur, wie wir den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten.
Die heilige Wut – wenn dein Herz „Stopp“ sagt
Es gibt Momente, in denen wir spüren: Hier stimmt etwas nicht.
Wir lächeln noch, bleiben freundlich, passen uns an – und doch zieht sich innerlich etwas zusammen.
Viele sensible Menschen kennen dieses Gefühl. Wir schlucken es hinunter, um die Harmonie nicht zu gefährden. Wir wollen niemandem zur Last fallen. Doch dabei verraten wir uns selbst – unsere Bedürfnisse, unsere Grenzen, unser inneres Leuchten.
Genau hier meldet sich die heilige Wut.
Die Kraft der heiligen Wut
Heilige Wut ist kein Zorn, der zerstört. Sie ist auch keine Anklage gegen andere.
Sie ist die klare, unbeirrbare Stimme in dir, die sagt: „Bis hierhin und nicht weiter.“
Sie zeigt sich, wenn jemand deine wiederholt geäußerten Grenzen übergeht.
Wenn deine Loyalität selbstverständlich genommen wird. Wenn du nur noch als Lückenfüller spürbar bist.
Heilige Wut erinnert dich:
Deine Empathie, deine Loyalität, dein Mitgefühl sind kostbar. Und du darfst sie zuerst dir selbst schenken.
Die leisen Poeten – Wenn Kreativität flüstert
Es gibt Stimmen, die nicht laut sein müssen, um gehört zu werden. Sie schreien nicht, sie flüstern. Und doch erreichen sie uns. Tiefer manchmal, ehrlicher. Echtes Leben ist oft leise.
Ich begegne dieser stillen Poesie des Lebens immer wieder – in meinem Alltag in ganz einfachen Momenten: Wenn ein Mensch für einen kurzen Augenblick ganz bei sich ist. Wenn sich zwischen zwei Blicken etwas Unsichtbares zeigt.
Dann spüre ich: Ein zauberhafter Moment im Alltag muss nicht laut sein, um Kraft zu haben.
Kreativität als Rückzugsort
In einer Welt, die oft von Reizüberflutung und Erwartungen geprägt ist, kann die leise Kreativität wie ein sicherer Ort wirken. Sie muss nichts beweisen. Sie darf einfach sein.
Wenn du schreibst, malst, tanzt oder fotografierst – nicht, um zu gefallen, sondern um zu fühlen – entsteht etwas Echtes. Vielleicht kein Meisterwerk im klassischen Sinn, aber ein Ausdruck deiner inneren Welt. Und genau darin liegt Schönheit.
Wenn Helfen zu viel wird – wie du unterstützen kannst, ohne dich selbst zu verlieren.
Helfen ist eine schöne Eigenschaft. Es zeigt Mitgefühl, Fürsorge und soziale Verbundenheit. Doch was, wenn das Helfen zur Gewohnheit bzw. als Selbstverständlichkeit angesehen – und irgendwann zur Belastung wird?
Vor allem feinfühlige Menschen laufen Gefahr, in eine Spirale des übermäßigen Helfens zu geraten, die ihnen selbst und ihren Beziehungen schadet.
Das Helfersyndrom
Wolfgang Schmidbauer beschrieb in seinem Buch Die hilflosen Helfer das sogenannte Helfersyndrom: eine tief verwurzelte Tendenz, sich ständig für andere verantwortlich zu fühlen – oft auf Kosten der eigenen Gesundheit und inneren Balance. Diese Form des Helfens geht über bloßes Mitgefühl hinaus. Sie speist sich häufig aus einem unbewussten Bedürfnis nach Anerkennung, Kontrolle oder der Angst, nicht gebraucht zu werden.
Feinfühligkeit als Verstärker
Feinfühlige und empathische Menschen spüren schnell, wenn es anderen schlecht geht. Sie erkennen Spannungen zwischen den Zeilen, nehmen subtile Signale wahr – und greifen oft ein, noch bevor überhaupt um Hilfe gebeten wurde. Doch gerade diese hohe Sensibilität macht sie anfällig für emotionale Erschöpfung, wenn sie ständig in der Rolle der Helfenden bleiben.
Aktiviere deine Selbstwirksamkeit:
Wie du zum/zur Gestalter*in in deinem Lebens wirst
Kennst du das Gefühl, dass dein Leben mehr von äußeren Umständen als von dir selbst bestimmt wird? Dass andere entscheiden, wie dein Tag läuft – der Chef, der Wecker, der Algorithmus? Dann ist es Zeit, deine Selbstwirksamkeit zu aktivieren.
Was ist Selbstwirksamkeit überhaupt?
Selbstwirksamkeit beschreibt den Glauben daran, dass du selbst in der Lage bist, etwas zu bewirken – in deinem Leben, in deinem Alltag, in deiner Entwicklung.
Der Begriff stammt vom Psychologen Albert Bandura, und er hat eine enorme Bedeutung für unser Selbstvertrauen, unsere Motivation und unser Wohl-befinden. Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit glauben:
„Ich kann das schaffen.“
Und dieser Glaube wirkt – fast wie ein Booster für das eigene Potenzial.
„Lunita“ – Eine poetische Umarmung
Der Song „Lunita“ von Danit ist eine liebevolle Hommage an den Mond – die kleine, mächtige Königin der Nacht.
Es gibt Momente, da versteht man etwas, ohne auch nur ein Wort zu verstehen. Ich habe das oft auf Reisen erlebt – in den warmen Gassen und zwischen den Olivenhainen Süditaliens, auf einer staubigen Straße in Andalusien, beim Klang der Gitarren über den Dächern von Málaga oder in den vibrierenden Nächten von Portugal, wo sich Musik wie eine Welle durch die Straßen zieht. Und sogar in den Regenwäldern Borneos, zwischen den faszinierenden Orang-Utans, wo das Leben im Flüstern der Bäume und dem Blick der Tiere eine eigene Sprache spricht.
🌙 Verstehen ohne Sprache – Wie Musik und Reisen unsere Seele berühren.
All diese Orte sprechen nicht meine Sprache – und doch fühlte ich sie.
Diese Resonanz ist etwas ganz Besonderes. Es ist, als würde deine Seele verstehen, auch wenn dein Kopf noch fragt: „Was genau bedeutet das?“ Da beginnt man, auf andere Ebenen zu hören: Mimik, Körpersprache, Klangfarben, Schwingungen. Und plötzlich merkt man, dass man gar nicht alles verstehen muss, um sich verbunden zu fühlen.
Hochsensibilität als Ressource
Wie feinfühlige Menschen die Welt erleben – und was sie brauchen, um zu erblühen.
Hochsensible Menschen – sie spüren mehr, hören mehr, fühlen intensiver. Oft werden sie als "zu sensibel, zu empfindlich" oder "überempfindlich" bezeichnet, belächelt und nicht ernst genommen, dabei tragen sie eine besondere Gabe in sich: Die Fähigkeit, die Welt in all ihren Nuancen wahrzunehmen. Hochsensibilität ist keine Schwäche, sondern eine Ressource – wenn sie verstanden und gelebt werden darf.
Ein Moment aus der Innenwelt hochsensibler Menschen:
„Diese vielen Begegnungen in ihrer Komplexität – sie bewegen mich.
Ich sehne mich nach Ruhe und Stille. Einen Blick, der tiefer geht.
Doch wie kann es bloß sein, dass wir uns kennen, ohne uns jemals beim Namen zu nennen?
Ich höre das Rauschen des Wassers, das Zirpen der Grillen…
Mhhh… der liebliche Geruch von Jasmin.“
-die Ida-
Stilles Wachstum braucht leuchtende Begleiter
Veränderungen sind leise Prozesse. Oft beginnt alles mit einem Gefühl, einer inneren Unruhe, einem leisen Drängen nach mehr Echtheit im eigenen Leben.
Für sensible und feinfühlige Menschen ist dieser Weg besonders intensiv – denn sie spüren jede Nuance, jedes Zögern, jede Unsicherheit. Gerade dann ist es entscheidend, mit wem wir uns umgeben.
Es sind nicht viele nötig – aber dafür die richtigen umso wichtiger.
Menschen, die wie Sonnenstrahlen sind: wärmend, aufrichtig, geduldig, echt.
Eine stille Präsenz. Sie erkennen, wann du Halt brauchst und wann Raum zum Entfalten. Wenn du dich veränderst, brauchst du Menschen, die dich erinnern, wie viel Kraft in deinem sanften Wesen steckt.
Die mit dir wachsen wollen, statt dich zu bremsen. Bleib bei denen, die dir helfen, deine nächsten Schritte zu gehen – ohne Druck, aber mit echtem Mitgefühl.
Deine Feinfühligkeit ist wie eine Blume:
- Wenn du sie mitten in die Wüste pflanzt, verwelkt sie.
- Wenn du sie in einen nährenden, lebendigen Boden gibst, blüht sie.
Falls du Unterstützung benötigst, melde dich sehr gerne bei mir. Ich freu mich auf dich!
Alles Liebe,
Yvonne
Und plötzlich tanzt das Leben wieder in dir
Falls du auf ein Zeichen gewartet hast, dich endlich lebendig fühlen zu dürfen – hier ist es.
Manchmal vergessen wir, dass wir mehr sind als Termine, To-do-Listen und stille Anpassung.
Dass in uns ein Rhythmus schlägt, der tanzen will – auch ohne Bühne. Ein Lächeln, das aus dem Nichts auftaucht. Ein Lied, das durch unseren Körper vibriert.
Ein Herz, das nicht nur schlägt, sondern auch lebt.
Heute, genau heute, darfst du dich daran erinnern: Du bist gemacht für Lebendigkeit.
Ja, du darfst lachen, tanzen, singen, hüpfen, rennen, laut sein.
Du darfst dich zum Affen machen, über dich selbst lachen, schräg singen und seltsam tanzen.
Du darfst dich leicht fühlen – grundlos, wild, mit flatternden Gedanken und einem breiten Grinsen im Gesicht.
Ich möchte dich einladen, wieder mehr Lebendigkeit in deinen Alltag zu bringen – ganz auf deine eigene Weise. Es muss kein Tanz durch ein Kornfeld sein (auch wenn das ziemlich herrlich sein kann 😆).
Hol dir deine Lebendigkeit zurück.
Nicht mit Zwang, nicht mit Druck – sondern spielerisch, charmant, auf deine ganz eigene Weise.
Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich!“ – Diesen Spruch kennt fast jede:r aus der Schulzeit.
Was als harmlose Eselsbrücke gedacht war, hat sich bei vielen als kleine Gemeinheit eingebrannt.
Und so früh beginnt sie oft schon: die Angst, Fehler zu machen. Dabei ist es höchste Zeit, unsere Fehlerkultur neu zu denken.
Bloom, wild & free.
Abgrenzung ist ein Begriff, den viele mit Selbstfürsorge, mentaler Gesundheit und persönlichem Wachstum verbinden.
Doch obwohl uns oft vermittelt wird, wie wichtig es ist, „Grenzen zu setzen“, „Nein zu sagen“ oder „für sich einzustehen“, fällt das vielen Menschen unglaublich schwer. Warum?
Die Antwort liegt tief in unserer Biografie – und in der Tatsache, dass Abgrenzung auf mehreren Ebenen wirkt: kognitiv, emotional, mental und körperlich.
Warum wir in alten Geschichten gefangen bleiben
Mach dich auf den Weg, auf ins Abenteuer Leben.
Doch was, wenn unsichtbare Ketten uns zurückhalten?
Kennst du die Geschichte von dem Elefanten im Zirkus?
Als er noch ein kleiner, junger Elefant war, wurde er an einem dicken Seil festgebunden – zu stark für ihn, um es zu durchbrechen. Er kämpfte dagegen an, immer wieder, doch es gelang ihm nicht. Irgendwann gab er auf. Jahre später ist er groß und stark – das Seil könnte er mit Leichtigkeit zerreißen. Doch er tut es nicht. Warum?
Weil er nicht weiß, dass er inzwischen frei sein könnte.
Die Kette existiert längst nur noch in seinem Kopf.
"Liebling, ich komme nachhause!"
Eine Liebeserklärung an dein inneres Zuhause.
Es gibt einen Ort, an dem du jeden einzelnen Moment deines Lebens verbringst. Egal wohin du reist, wen du triffst oder was du tust – du nimmst dich selbst immer mit.
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.
Vor diesem Menschen – dir selbst – kannst du nicht davonlaufen.
Wenn das Alte nicht mehr passt – und das Neue noch nicht sichtbar ist
Ein Plädoyer für den Mut zur Veränderung
Es gibt diese Übergangsphasen im Leben, die sich anfühlen wie Schwebezustände.
Das Alte ist zu eng geworden – wie ein Kleid, das nicht mehr passt. Und doch ist das Neue noch nicht da. Nicht greifbar, nicht klar. Vielleicht ahnen wir es, vielleicht spüren wir eine leise Sehnsucht oder eine Richtung. Aber sicher ist: Wir stehen zwischen den Welten.
In solchen Momenten liegt eine große Herausforderung – aber auch eine stille Schönheit. Denn in diesem Dazwischen liegt die Möglichkeit echter Veränderung.
Subtile Manipulation: Wenn dich Menschen lieben – solange du funktionierst
Vielleicht kennst du das:
Du bist verständnisvoll.
Du hörst zu. Du unterstützt, gibst, bleibst loyal – selbst wenn es dich innerlich Kraft kostet.
Du glaubst an das Gute, gibst Chancen. Immer wieder.
Doch irgendwann merkst du: Das, was als Nähe begann, fühlt sich jetzt wie ein emotionaler Übergriff an.
Wie eine stille Erwartung, dass du zur Verfügung stehst – als Stütze, als Seelentrösterin, als Energielieferant. Diese Beziehung erschöpft dich nur noch.
Feigen & Zitronen – Über die Gleichzeitigkeit des Leben
Die Schönheit der Gleichzeitigkeit.
Wir leben in einer Welt, die oft fordert, dass wir uns entscheiden:
- „Bist du sensibel oder stark?“
- „Trauerst du oder gehst du weiter?“
- „Weißt du, was du willst, oder bist du noch unsicher?“
Aber die Wahrheit ist:
- Du kannst trauern und trotzdem lächeln.
- Du kannst dich stark fühlen und gleichzeitig müde sein.
- Du kannst zweifeln und dennoch vertrauen.
- Du kannst loslassen und gleichzeitig lieben.
Diese Widersprüche sind keine Schwäche – sie sind das, was dich lebendig macht.
Warum echte Weiterentwicklung nicht laut sein mus
Vielleicht kennst du das Gefühl:
Du begegnest Menschen aus deiner Vergangenheit und spürst plötzlich –
da ist etwas anders. Nicht an ihnen, sondern an dir.
Ihr sprecht miteinander, aber ihr versteht euch nicht mehr wirklich.
Eure Wege haben sich verändert – nicht weil einer richtig oder falsch ist,
sondern weil ihr unterschiedliche Richtungen eingeschlagen haben.
Das ist kein Urteil, sondern eine Entwicklung und Feststellung.
Und du erkennst: „Wir sprechen auf unterschiedlichen Ebenen.“
Die stillen Rebellen – Warum sensible Menschen unsere Welt verändern
Manche Menschen betreten einen Raum – und alles wird ruhig. Nicht, weil sie laut sind. Sondern, weil ihre Präsenz alles verändert. Sie müssen nicht viel sagen, denn ihre Ausstrahlung spricht für sich.
Ihre Energie wirkt wie ein Leuchtturm inmitten eines aufgewühlten Meeres.
Diese Menschen sind sensibel, wach, und tief verbunden mit sich selbst. Und gerade deshalb gelten sie oft als unbequem. Als zu intensiv. Als still rebellisch.
Die Kraft der Präsenz
Stille Rebellen sind keine Menschen, die sich in den Vordergrund drängen. Sie beobachten. Sie spüren. Sie sehen, was sich hinter der Fassade abspielt – oft lange bevor andere es erkennen.
Sie haben ein feines Gespür für die Absichten und Stimmungen ihrer Mitmenschen.
Täuschung durchschauen sie intuitiv. Sie tragen ein inneres Wissen in sich, das sich nicht in Worte fassen lässt – und doch macht genau das sie so kraftvoll.
Zwischen Schein und Sein: Warum du mehr auf das Verhalten achten solltest als auf Worte
Ich möchte einen Gedanken mit dir teilen, der mich schon seit Jahren begleitet – immer wieder auftaucht, sich bestätigt und mich lehrt, achtsamer hinzuschauen: Es geht um Menschen, die sich selbst gerne als rational, souverän, wirtschaftlich oder technisch denkend präsentieren.
Menschen, die nach außen hin ganz klar sagen: „Ich bin pragmatisch und rational. Ich handle überlegt. Ich glaube nur an Fakten.“ Doch weißt du, was mir in all der Zeit aufgefallen ist?
Gerade jene Menschen, die diesen rationalen Anspruch besonders betonen und hervorheben, verhalten sich oftmals ganz anders – impulsiv, emotional, manchmal sogar sehr unreflektiert.
Die Lebensmitte – Geschenk statt Krise
Als junge Frau auf dem Land aufgewachsen erinnere ich mich gut an Gespräche, in die ich als stille Zuhörerin hineingeriet.
Erwachsene sprachen über andere Menschen – meist mit einem leicht spöttischen Unterton:
„Na, er hat wohl eine Midlife-Crisis. Jetzt ist er auf einem Gesundheitstrip“
„Sie glaubt, sie hätte etwas verpasst und macht sich jetzt selbstständig.“
„Die haben alles verkauft und reisen jetzt um die Welt.“
Ich dachte damals schon: Warum interessiert es die Menschen so sehr, was andere tun?
Vielleicht, weil sie selbst nicht zufrieden sind mit ihrem eigenen gewählten "copy paste Leben"?
Heute weiß ich: Die Lebensmitte ist keine Krise. Sie ist (kann) ein Geschenk (sein). Eine Einladung. Ein Wendepunkt.
Die Lebensmitte – Geschenk statt Krise
Als junge Frau auf dem Land aufgewachsen erinnere ich mich gut an Gespräche, in die ich als stille Zuhörerin hineingeriet.
Erwachsene sprachen über andere Menschen – meist mit einem leicht spöttischen Unterton:
„Na, er hat wohl eine Midlife-Crisis. Jetzt ist er auf einem Gesundheitstrip“
„Sie glaubt, sie hätte etwas verpasst und macht sich jetzt selbstständig.“
„Die haben alles verkauft und reisen jetzt um die Welt.“
Ich dachte damals schon: Warum interessiert es die Menschen so sehr, was andere tun?
Vielleicht, weil sie selbst nicht zufrieden sind mit ihrem eigenen gewählten "copy paste Leben"?
Heute weiß ich: Die Lebensmitte ist keine Krise. Sie ist (kann) ein Geschenk (sein). Eine Einladung. Ein Wendepunkt.