Du wirst ihm jeden Morgen im Spiegel begegnen, in stillen Momenten, in lauten, in Erfolgen und in Krisen. Vielleicht hast du es schon erlebt: Du versuchst, dich abzulenken, dich zu verändern, dich zu verlieren – und doch holt dich dein inneres Zuhause immer wieder ein.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns in diesem Zuhause wohlfühlen. Richte es dir schön ein. Sorge für Klarheit, Wärme, Liebe und Geborgenheit in deinem Innersten. Lerne dich kennen – nicht nur in deinen Stärken, sondern auch in deinen Schattenseiten. Sei freundlich mit dir. Sei ehrlich. Sei neugierig.
Denn wenn du dich selbst gern hast, dich akzeptierst, gern mit dir Zeit verbringst, dann verändert sich alles. Nicht nur für dich, sondern auch für dein Umfeld. Menschen spüren, wenn jemand bei sich ist. Es schafft Vertrauen, Ruhe, Tiefe – und oft sogar ein bisschen Magie.
Heißt das, dass du dich 24 Stunden am Tag akzeptieren musst? Nein, natürlich nicht. Aber du wirst mit der Zeit lernen, dich selbst besser zu halten. Mit allem, was da ist – mit den leisen Zweifeln, den Unsicherheiten, den lauten Gedanken, den Widersprüchen in dir. Alles darf da sein. Denn ein Mensch, der gut mit sich selbst verbunden ist, kann auch aufrichtig, tief und liebevoll mit anderen in Verbindung treten. Alles beginnt in dir.